1.07.2010 8
In drei Wochen ist es soweit: AMADEUS ROCKT die Plassenburg in Kulmbach! Habt ihr schon euere Karten? Wenn nicht, dann wird’s höchste Zeit, denn für den Samstag gibts nur noch einige wenige Restkarten. Bliebe also noch der Sonntag! Wir versprechen Euch eine phantastische Kulisse, ein tolles neues Programm und eine Atmosphäre, die man einfach erlebt haben muß!
Karten gibt es direkt im Tourist-Service in der Dr.-Stammberger-Halle, oder per Tel. 0 92 21/ 95 88 0 oder unter www.ticketonline.com
6.07.2010 3
Es war ein verdammt heißes Wochenende. Die Temperaturen sprengten alle Rekorde vergangener Tage und wer konnte, der versteckte sich mit einem kalten Bier und einer heißen Frau im Schatten (die glücklicheren in einem Klimatisierten Luxusschlitten).
Aber zum Glück wird jedes kalte Bier irgendwann mal warm und verwandelt sich schon direkt im Glas in das, was man erst beim Ausscheiden erwartet hätte. Und auch die heiße Frau wird nach dem ersten Anflug einer Stechfliege unruhig, befreit sich aus der Umarmung ihres verschwitzten und nicht mehr so gut riechenden Mannes und bekommt Lust die Hüfte ein bisschen zu schwingen.
Und so begeben sie sich beide Hand in Hand nach Friesen und betreten das gemütliche Festzelt. Die Band ist schon kräftig am Arbeiten. SIE kann dem Rhythmus nicht widerstehen und der kräftige Klang massiert ihren Unterleib mit so einer Intensität, dass SIE ihren Partner loslässt und sich der tobenden Herde auf der Tanzfläche anschließt.
Ein Mann steht ungern mit 2 leeren Händen herum. Deshalb leitet ihn sein Urinstinkt Richtung Ausschank, wo ER sich ein frisches, kaltes, schäumiges, lecker schmeckendes Gampert holt und da ER an ihr nicht mehr knabbern kann, ist seine nächste Haltestelle die Bratwurstbude. Und wie geht es weiter?
So wie immer. SIE tanzt, und tanzt, und tanzt, und tanzt und ER steht, und steht, und steht bis ….. bis SIE ihrem Urinstinkt folgt. Sie kehrt zu ihm zurück, knabbert kurz an seiner Bratwurst und nimmt einen kräftigen Schluck aus seinem Glas. ER ist somit entwaffnet und eine leichte Beute für SIE. Und schon packt SIE ihn um die Hüfte und zerrt ihn ins Getümmel. Seine mit Gerstensaft stark belegten Bremsklötze leisten kaum widerstand und “zack”, schon steht ER in der Mitte verschwitzter Leiber.
ER findet es zuerst doof, aber SIE packt sofort ihre Geheimwaffe aus und gibt ihm einen langen und viel versprechenden Kuss (der ohne zweifel sagt – Heute Abend wirst du aufs Kreuz gelegt). Und schon fängt ER an zu Wippen, langsam kommen auch die Hände dazu und keine 10 Minuten später hüpft ER wie der Tarzan um SIE herum. Und spätestens dann, wenn der “heilige Meusel” mit seiner Kamera auftaucht, um die neusten Partybilder für die “Take Me” zu schießen, ist ER völlig außer sich und liegt ihr selig im Arm. Das Leben ist schön!
Gut, mit der heißen Nacht danach wird es dann doch nichts. ER schläft bei der Heimfahrt auf dem Beifahrersitz ein und muss mit Hilfe des Nachbars ins Bett gebracht werden. Und falls ER dann doch aufwacht, hat SIE noch eine Geheimwaffe parat – “Schatz, jetzt nicht, ich habe Kopfschmerzen”!
Und wir sagen danke, kommt gut nach Hause, und kommt wieder mal vorbei. Es war ein toller Abend in Friesen.
6.07.2010 1
Eigentlich machen wir uns vor jedem Konzert warm. Manchmal joggen wir um das Zelt, oder sprinten auf die Toilette, aber in Ratingen reichte uns nur auf der Bank zu sitzen und einen Tropfen Schweiß nach dem anderen auf den Boden fallen zu lassen.
Wir haben schon einige extreme Temperaturen auf der Bühne erlebt, aber so was noch nie. Die Luft war so heiß und so dick, dass man sie hätte schneiden können. Es hat uns aber nicht davon abgehalten ordentlich Gas zu geben. Unsere Klamotten waren sowieso schon nass und so haben wir uns um das noch halbwegs trockene Publikum gekümmert – mit Erfolg. Es hat keine 5 Minuten gedauert und schon konnte man nicht zwischen einem Musiker und einem Besucher unterscheiden.
Die Cones Scheune verwandelte sich im Handumdrehen in eine gemischte Sauna und der Schweiß feierte mit. Das Publikum zeigte sich als sehr belastbar und kehrte nach jeder an der frischen Luft verbrachten Pause zurück in den Heizkessel, um zuzusehen, wie wir auf der Bühne eine Wasserflasche nach der anderen vernichteten.
Es blieb nicht nur bei Wasser und so tauchten kurz vor Schluss auf der Bühne ein paar Becher mit einem sehr gut gekühlten Inhalt (war das ein Gerstensaft?) auf. Es hat ganz leicht “zisch” gemacht und man fühlte sich danach wie im siebten Himmel. Übrigens, gibt es auch eine Tonart mit dem Namen “Zisch-Dur?” Nein? Dann habe ich sie gerade erfunden!
Danke Ratingen, wir kommen gerne wieder und bitte, bloß keine Klimaanlage!!! Wir waren am nächsten Tag im Durchschnitt 3 Kilo leichter. Wir wissen, dass es nur der Wasserverlust war, aber die kleinere Zahl auf der Wage war so GEIL!!!
7.07.2010 0
… zum Nachlesen. Der Rückblick auf unsere Konzerte in Friesen und in Ratingen ist online. Wir wünschen euch viel Vergnügen.
15.07.2010 0
Ich werde mich diesmal kürzer fassen, als sonst. Die Noten für Amadeus Rockt liegen auf dem Tisch und rufen: „Übe mich, übe mich!!!“ Ich schiebe das Zeug also kurz zur Seite, damit ich an die Tastatur komme und los geht’s!
Am Freitag in Münchberg herrschte eine Friede-Freude-Eierkuchen-Stimmung. Junges Gemüse suchte vor der Bühne fröhlich und leicht beschwipst mit unkoordinierten Tanzschritten nach dem Gleichgewicht und auch ältere Generationen schwenkten schwitzend und nach Luft und Gehhilfe schnappend ihre Hüften fleißig im Takt. Aus Staub, Schweiß und guten Songs haben wir zusammen mit dem tollen Publikum einen gelungenen Abend gezaubert. Ich darf ein Geheimnis verraten: Wir kommen nächstes Jahr wieder!
Am Samstag ging die Reise in einem vom Carl Benz, Gottlieb Daimler und Rudolf Diesel erfundenen und automatisch klimatisierten Gefährt Richtung Norden. Unsere Ankunft in Bevern hat so gut wie keiner mitbekommen. Alle saßen festgeschwitzt auf den Bänken und hypnotisierten die Leinwand, auf der die Deutsche Mannschaft in strömenden Regen um ihre Ehre kämpfte. Nach 90 Minuten Spielzeit hat der Schiedsrichter das Spiel beendet und uns gleichzeitig den Startschuss gegeben. Wir heizten zusammen mit dem DJ ordentlich ein. Die Luft im Zelt war fast so heiß wie die örtlichen Schönheiten und diese Kombination verlieh uns so starke und unnatürliche Kräfte, dass wir sogar die Bühne leicht zerlegt haben. Besondere Umstände verlangen besondere Maßnahmen. Um Punkt 3 Uhr war für uns Schluss und es hieß schnell packen und ab nach Hause. Kulmbach wartet.
Und so haben wir am Sonntag um 18 Uhr in Kulmbach auf der Bühne gestanden und suchten wenigstens für unsere Instrumente einen Hauch von Schatten. Ich habe keine Ahnung, wo der Sommer dieses Jahr herkommt, aber ich hätte mal wieder Lust auf eine Woche eines richtig grauen, regnerischen, oberfränkischen Sommers. Ich verlange nicht viel. Nur ein kleines Päuschen. Aber Sonderwünsche gibt es beim Wetter nicht und deshalb mussten wir uns auf der Bühne im Epizentrum des Kulmbacher Altstadtfestes mit Sonnenbrillen und Sonnencreme ausrüsten und hoffen, dass die Sonne irgendwann Feierabend macht. Kaum war die Sonne hinter den Häusern verschwunden, schon war das Publikum da und kaum war das Publikum da, fing das Finalspiel auf der Leinwand neben der Bühne an. Klasse Sache! Dagegen anzukämpfen war fast unmöglich. Es blieb nichts anderes übrig, als sich auf der Bühne auszuziehen um die Blicke von dem Spiel für mindestens ein paar Sekunden zur Bühne zurück zu locken. Es war aber trotzdem ein schöner Abend. Und gut, dass es noch Menschen gibt die in der Lage sind, einen überdimensionalen Fernseher zu ignorieren und die wissen, dass das Leben zu kurz ist, um auf das „Wackeln mit die Hufte“ zu verzichten.
Ich wünsche euch einen wunderschönen Rest der Woche und bitte nicht vergessen: 24. und 25. Juli, „Amadeus Rockt“ auf der Plassenburg!!! Aber jetzt erst mal ab ins Bett. Morgen wird weiter geübt. Hui, wollte ich mich nicht zufällig kurz fassen? Ich sollte die Pillen wechseln.
15.07.2010 0
… zum Nachlesen und mitschwitzen. Egal, ob auf dem Wiesenfest in Münchberg, oder auf dem Schützenfest in Bevern, oder auf dem Altstadtfest in Kulmbach. Überall wurde trotz einer unerträglichen Hitze kräftig gefeiert, getanzt und gesungen. Mehr dazu unter Rückblick!
zu „ARNSBERG Hüstener Kirmes (Zeltfete)”